10 fatale Fehler beim Grillen

10 fatale Fehler beim Grillen

oder einfach mal wieder das Gehirn einschalten


1. Finger weg vom Billigfleisch

 

Ja die Versuchung ist zugegebenermaßen groß, das billige Fleisch zu kaufen. Aber als guter Gastgeber sollte man schon auf Qualität und Herkunft des Fleisches achten. Biofleisch ist zu bevorzugen. Zu teuer?

Lieber mal auf ein Stück verzichten.

 

 

2. Keine Einweg Grills oder Einweggeschirr benutzen

 

Klar ist es praktisch, aber oft gibt es Alternativen. Grillen ist eigentlich ne lockere Sache, dennoch bevorzugen die meisten richtiges Geschirr und Besteck. Also nicht so faul sein und mal spülen. (auch unterwegs). Für einen Einweg Grill gibt´s sowieso kein Argument. Was für eine Umweltsünde. Und Alu steht auch im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein.

 

 

3. Kein tropfendes Fett in die Glut.

 

Entweder mit einer extra Fettfangvorrichtung oder mit mit Planks, Grillstein, Schiefer oder Pflanzenblätter (Rhabarber,  Kohl, Mangold etc). Marinaden gut abtropfen lassen, nicht in Grillgut rein pieksen und am besten mageres Fleisch benutzen.

 

 

4. Benutze keine giftigen Grillanzünder 

 

Chemische Grillanzünder können Krebserregend sein und stinken zum Himmel. Auch die umveltbilanz sieht schlecht aus. Versuch es einfach mal mit Reisig und Holzspänen (gibt´s im Baumarkt). Dazu einen Anzündkamin und ab geht die Lutzi.

 

 

5. Nicht mit Bier ablöschen

 

Das war mal vor 20 Jahren cool. Heute weiß man, dass das Ablöschen mit Bier zu krebserregenden polyzyklischen Kohlenwasserstoffen führen kann. Wir wollen ja keine Spielverderber sein, ab krebserregend. Also trink lieber dein Bier, dann weißt du wenigstens wofür Du stirbst.

 

 

6. Benutze kein kaltgepresstes Öl zum marinieren

 

Ja es sieht schon kennerhaft aus, wenn Du die sündhaft teure Ölivenöl Pulle benutzt, aber der Rauch,- bzw. der Verbrennungspiunkt bei kaltgepresstem Olivenöl liegt schon bei 130- 175°C. Benutze lieber Raps oder Erdnussöl. Gesünder, schmeckt auch gut und etwas günstiger.

 

 

7. Steche Dein Fleisch nicht ab

 

Es ist doch schon tot. Dann brauchst Du doch nicht eine Fleischgabel zum wenden. Der Saft tritt aus und das Fleisch wird trocken. Wenn du eine Garprobe brauchst schneide das Fleisch nicht an um zu sehen ob "schon durch ist". Mit ein wenig Übung kannst Du es am Druckpunkt erkennen oder benutze gleich ein Termometer. Das muss man zwar auch einstechen, aber nur einmal und im besten Fall bleibt der Fühler in diese Einstechstelle.

 

 

8. Drehe Dein Fleisch nicht schwindelig

 

Klar kann man mal nachsehen, ob es von unten schon verkohlt ist, aber das ständige drehen macht es nicht besser. Angrillen, drehen... na gut noch zwei mal wenden, dann ist aber gut. Sonst wird den Fleischsäften noch ganz schwindelig.

 

 

9. Gib dem Fleisch die Zeit die es benötigt

 

Es gibt einige Wege um an ein gut gegrilltes Stück Fleisch zu gelangen. Die einen machen es mit 800°C, die Anderen baden es erst mal in 60°C heißem Wasser. Egal für welchen Weg Du Dich entscheidest, lasse das Fleisch sich ein wenig entspannen. (Zum letzten Mal ENTSPANNUNG). Nein bei Würstchen brauchst Du das nicht machen.

 

10. Fleisch ist gut, Fisch und Gemüse aber auch

 

Vorbei die Zeit der komischen Gemüsespieße mit Zucchini und Tomate. Gut dem einen oder anderen schmeckt es auch heute noch, aber die moderne vegetarisch Grillküche bietet viel Raffinesse. Einfach mall Rezepte durchforsten und sich inspirieren lassen. Das ist gesund und nachhaltig.

 

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